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Herzlich Willkommen bei Equirado!

Wir bieten Heilpädagogisches Reiten (Reittherapie) und bald auch tiergestützte Therapie mit Hund an.

Auf unserer Webseite können sie einen Einblick in unsere Arbeit mit Mensch und Tier bekommen und sich informieren, was hinter dem Begriff Heilpädagogisches Reiten und tiergestützter Therapie steckt.

Der Bedarf für tiergestützter Therapie ist in den letzten Jahren immer größer geworden und wird auch in Zukunft wachsen.

 

 

Telefon

0173 32 29 933

Adresse

Hof Harkotten
Hollingen 19
48282 Emsdetten

 

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Therapieangebot

Die positiven und unterstützenden Einflüsse bzw. Wirkungsweisen insbesondere von Pferden und Hunden in der tiergestützten Therapie sind erforscht und vielfach nachgewiesen. So ist es kein Geheimnis mehr: Tiere fördern das Wohlbefinden und die Gesundheit des Menschen. Dabei wirkt der regelmäßige Kontakt mit einem Tier in vielfacher Weise: pädagogisch, präventiv, psychologisch und therapeutisch.  

Die Wirkungen der tiergestützter Therapie wurden lange Zeit unterschätzt. Menschen mit einer geistigen, emotionalen und/oder körperlichen Beeinträchtigung/en, bauen in der tiergestützten Therapie ihr Selbstbewusstsein auf und steigern das emotionale Wohlbefinden. Tiere gehen im Gegensatz zu uns Menschen völlig wertfrei auf ihren gegenüber zu und akzeptieren jeden wie er ist. Sie sind von Natur aus sehr empfindsam und überaus feinsinnig für Emotionen.

Heilpädagogisches Reiten (Reittherapie)

Warum gerade Pferde in der Therapie?

Pferde sind besonders gut als therapeutische Helfer geeignet. Das Pferd ist wie wir Menschen ein soziales Wesen und sucht immer den Kontakt zu anderen Lebewesen, sie gehen ohne Vorbehalt auf Menschen zu und machen keine Unterschiede. Es reagiert auf Gestik, Stimme, Atmung, Stimmungssignale, Körperspannung und die Echtheit der Beziehung und schafft immer eine beruhigende, motivierende Atmosphäre, zumal es von Natur aus neugierig und freundlich ist.

Die pferdegestützte Therapie bekommt im Laufe der Zeit einen immer größer werdenden Wert – sowohl Kinder als auch Erwachsene nehmen verschiedene Angebote der pferdegestützten Therapie verstärkt wahr. Das Pferd kann in der Therapie vielfältig eingesetzt werden. Im Umgang mit dem Pferd und beim Reiten wird der Mensch ganzheitlich angesprochen das heißt: körperlich, emotional, geistig und sozial.

  • Körperwahrnehmung: Im Bewegungsrhythmus mit dem Pferd lernt der Mensch seinen Körper zu spüren, er erfährt Körperkontakt, lernt Nähe auszuhalten und zu geben.

  • Emotionen: Das Pferd spiegelt Emotionen ganz direkt und unverfälschtwieder und macht dadurch innere Prozesse sichtbar.

  • Sozialverhalten: Im Kontakt mit dem Pferd kann Vertrauen neu erlernt werden. Man kann sich willkommen fühlen

  • Kognitive Ebene: Das Reiten fördert Konzentration und Ausdauer.

Wie verläuft die Reittherapie?

Zunächst gibt es einen Schnuppertermin, indem der Klient das Pferd und die Therapeutin kennen lernen kann und man schauen kann, ob die Therapie das Richtige ist. Nach einem Eingangsgespräch und ersten diagnostischen Beobachtungen wird eine individuelle Therapieplanung erstellt. Eine ständige Überprüfung der Zielsetzung ist dabei selbstverständlich.

Die Einheiten finden überwiegend im wöchentlichen Rhythmus statt, eine Einheit verläuft zwischen 30 – 60 Minuten (Gruppenangebote meist länger).

In den Therapieeinheiten werden die Klienten behutsam an das Pferd herangeführt und mit ihm vertraut gemacht. Berührung und das Erleben des Getragenwerdens werden genutzt, um Blockaden zu lösen und Vertrauen und Selbstbewusstsein aufzubauen.
In der Therapie kommen alle Tätigkeiten rund um das Pferd zum Einsatz, das heißt vom Versorgen des Pferdes bis zum Sitzen auf dem Pferderücken.

Die Reittherapie wird individuell an den Klienten angepasst. Im Vordergrund steht die Förderung der Entwicklung, des Befindens und des Verhaltens durch das Medium Pferd.

Warum Reittherapie?

In der Therapie ...

  • werden mehrere Bereiche umfasst, dazu gehört die Physiotherapie, Begegnungstherapie Körperarbeit, sowie Heilpädagogik.
  • wird der Mensch körperlich, emotional, geistig und sozial angesprochen (z.B. beim Putzen des Pferdes werden u.a. Koordination und Motorik geschult).
  • lassen sich die unterschiedlichsten Bereiche unserer Fähigkeiten oder unseres Erlebens positiv beeinflussen.
  • können u.a. Geschicklichkeit, Grob- und Feinmotorik geschult werden.
  • können neue Reize, hervorgerufen werden z.B. durch die dreidimensionale Bewegung oder die Körperwärme des Pferdes (man nimmt sogar an, dass im Gehirn ungenutzte Zellen aktiviert werden können, um vorhandene Defizite auszugleichen).
  • führt der Umgang mit den großen Tieren zu einem gesteigerten Selbstwertgefühl und zu mehr Selbstvertrauen (oft werden Situationen gemeistert, die man sich zunächst nicht zugetraut hätte).
  •  schafft das Gefühl „Getragen werden“ und die Übungen auf dem Pferd nicht nur viel Freude, es ist auch aus therapeutischer Sicht sehr effektiv. 
  • wird in der Kleingruppe Kind-Pferd-Therapeut/in u.a. Sozialverhalten, Rücksichtnahme und Verantwortungsbewusstsein gestärkt.
  • wird die individuelle Förderung des Menschen, durch die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten des Pferdes, in den Mittelpunkt gestellt.
  •  geht es auch darum, sich etwas Gutes zu tun – sich tragen zu lassen, die wärme des Pferds zu spüren und einmal abzuschalten.
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Tiergestützte Therapie

„Mit einem kurzem Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken als ein Mensch mit stundenlangem Gerede.“                              (Louis Armstrong)

Die Tiergestützte Therapie wird als Ergänzungstherapie zu anderen Therapien wie Ergo- oder Physiotherapie sowie Psychotherapie genutzt. Oft wird die Tiergestützte Therapie in Kindertageseinrichtungen, Wohnheimen für Kinder und Jugendlichen, Wohnheimen für Menschen mit Behinderung und in Alten-und Pflegeheimen durchgeführt.

In der Tiergestützten Therapie nutzt man die positive Wirkung des Tieres auf uns Menschen. Tiere erreichen uns ohne Worte, auf einer emotionalen und intuitiven Ebene. Mit ihrer Hilfe können therapeutische Übungen, wie etwa Konzentrations-, Gedächtnis-, oder Motorikübungen gezielter und effektiver durchgeführt werden.

In den letzten Jahren hat man erkannt, wie wichtig Tiere für beeinträchtigte Menschen sind. Was menschlichen Therapeuten oft nicht gelingt, schaffen Tiere in Sekundenschnelle:

Sie bringen Menschen zum Lachen, geben neuen Lebensmut und regen längst verloren geglaubte Fähigkeiten an.

Das liegt daran, dass die Motivation, sich mit einem Tier zu befassen, oft größer ist, als nur die Anleitung des Therapeuten zu befolgen.

Unter den psychischen und spirituellen Vorteilen findet man verbale Interaktion, Aufmerksamkeit schenken, ein stärkeres Selbstbewusstsein, Abbau von Angstzuständen und Verringerung der Einsamkeit. Wenn ein Haustier in die Behandlung mit einbezogen wird, befassen sich Patienten tendenziell auch mehr mit anderen Menschen. Und Tiere können als Grundlage für das Erlernen von Vokabular, Gedächtnistraining und Konzepten wie Größe und Farbe dienen.

Die Ziele der tiergestützten Therapie sind u.a. der Beziehungsaufbau, die Förderung von Motorik sowie Kommunikation, die Steigerung des Selbstwertgefühls und des Selbstbewusstseins, Unterstützung des selbstmotiviertes Handelns und Steigerung der Konzentration sowie der Lebensfreude.

Tiere bereichern unser Leben, machen es bunter und lebenswerter.

Hier finden Sie uns:

 

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Hollingen 19
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Chantal Wehdeking
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